Der Beginn

 (Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist. (Platon))

 

Nachdem Katharina und ich die „Google-Maschinerie“ strapaziert hatten und wir beide von dem was wir vom Landseer gesehen und gelesen hatten, schon total begeistert waren, hieß es die Jungs zu begeistern. Stefan musste wie immer zu seinem Glück „gezwungen“ werden, denn die Größe imponierte ihm schon und Stefan zweifelt immer erst.

Eigentlich wollten wir ja eine Hündin haben (die werden ja nicht so groß ha, ha). Aber in unserem Leben lief es immer anders als wir dachten, warum sollte es diesmal anders sein. Im Internet sah ich

„d e n  W e l p e n“!

Keine Ahnung von Rassestandard und den ganzen anderen Quatsch. Der Welpe, oder gar keinen. Ich kann nicht sagen, warum…, aber es war so. Also rief ich den Züchter an! Hätte ich damals gewusst, was mich erwartet, ich weiß nicht, ob ich angerufen hätte. Ich wollte eigentlich nur einen Welpen kaufen, aber am Telefon merkte ich schon, dass das kein leichtes Unterfangen sein wird. Diese damals fremden Leute haben mich dermaßen ausgehorcht, dass ich dachte, die wollen samt Welpen  bei mir einziehen. Irgendwann, nachdem der Akku des Telefons fast alle war, sprachen wir ab, wann ich denn kommen dürfe.

Und so ging es 2 Tage später nach Kamern (172 km und 2 Stunden 10 Minuten entfernt) zum Züchter.  Glaubt ja nicht, dass ich den Welpen einpacken konnte und ab ging es. Nein, nein Manni und Uschi haben mich ganz schön zappeln lassen, bis ich den Welpen mitnehmen konnte. Nach 3 Stunden und tausend Hinweisen brummte mir dermaßen der Schädel, dass ich Manni in die Wüste wünschte (Sorry Manni)! Nach weiteren 2 Stunden kam endlich ein Lächeln in das Gesicht des Züchters und ich hatte wohl die Prüfung bestanden, Manni vertraute mir den Welpen an. Ja, Ihr lest richtig…, er vertraute mir seinen Welpen an. Damals war ich ein bisschen genervt, heute verstehe ich die beiden (siehe auch Checkliste Züchter). Ein guter Züchter behält sich vor, wem er seine Welpen anvertraut. Heute sind wir gute Freunde und wir freuen uns immer aufeinander, wenn wir uns treffen! Und ich glaube Manfred und Uschi sind auch ein bisschen stolz auf uns und unseren „Burschen“. Wie es Caruso bisher bei uns ergangen ist, das soll er Euch aber selbst erzählen.